Cashflow
Der Nettobetrag an Geld, der über einen bestimmten Zeitraum auf Ihre Konten ein- und ausfließt — positiv, wenn Einnahmen die Ausgaben übersteigen, negativ, wenn nicht.
Cashflow ist die grundlegendste Kennzahl in den persönlichen Finanzen. Positiver Cashflow bedeutet, dass Sie Geld übrig haben zum Sparen, Investieren oder Schulden tilgen. Negativer Cashflow bedeutet, dass Sie mehr ausgeben als Sie verdienen, was langfristig nicht tragbar ist. Die monatliche Verfolgung des Cashflows deckt saisonale Muster auf (Weihnachtseinkäufe, jährliche Versicherungsprämien) und hilft bei der Vorausplanung. Er unterscheidet sich vom Vermögen — Sie können ein hohes Vermögen, aber negativen Cashflow haben, und umgekehrt. Assetli bietet eine detaillierte Cashflow-Aufschlüsselung nach Kategorie und Zeitraum.
Beispiel
Im März betrug Ihr Einkommen 5.500 € und die Ausgaben 4.200 €, was Ihnen einen positiven Cashflow von 1.300 € für den Monat ergibt.
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Verwandte Begriffe
50/30/20-Regel
Eine Budgetierungsrichtlinie, die 50 % des Nettoeinkommens für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche und 20 % für Ersparnisse und Schuldentilgung vorsieht.
Fixe vs. variable Ausgaben
Fixe Ausgaben bleiben jeden Monat konstant (Miete, Abonnements), während variable Ausgaben je nach Verbrauch oder Verhalten schwanken (Lebensmittel, Restaurants, Kraftstoff).
Sparquote
Der Prozentsatz des Einkommens, der gespart oder investiert statt ausgegeben wird — weithin als wichtigster Faktor beim Vermögensaufbau angesehen.
Nettovermögen
Der Gesamtwert aller Vermögenswerte (Bargeld, Investitionen, Immobilien) abzüglich aller Verbindlichkeiten (Kredite, Hypotheken, Kreditkartenschulden).
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Umschlagmethode
Ein bargeldbasiertes Budgetierungssystem, bei dem Geld in physische oder virtuelle Umschläge aufgeteilt wird, die jeweils einer bestimmten Ausgabenkategorie zugeordnet sind.
Nullbasierte Budgetierung
Eine Budgetierungsmethode, bei der jedem Euro des Einkommens ein Zweck zugewiesen wird, sodass Einnahmen minus Ausgaben gleich null ergibt.
Lifestyle-Inflation
Die Tendenz, die Ausgaben mit steigendem Einkommen zu erhöhen, was das Wachstum von Ersparnissen und Vermögen trotz höherer Einnahmen verhindert.
Notfallfonds
Eine liquide Barreserve zur Deckung unerwarteter Ausgaben oder Einkommensausfälle, typischerweise 3–6 Monate der wesentlichen Lebenshaltungskosten.
Transaktionskategorisierung
Der Prozess der Klassifizierung von Finanztransaktionen in Kategorien wie Lebensmittel, Miete oder Unterhaltung zur Analyse von Ausgabemustern.
Wiederkehrende Transaktionen
Transaktionen, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen — Abonnements, Kreditraten, Gehaltseingänge — essenziell für die Vorhersage des zukünftigen Cashflows.