Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis, der Aktienkurs geteilt durch den Gewinn je Aktie, dient zur Einschätzung, wie teuer eine Aktie ist.
Das KGV vergleicht den Aktienkurs eines Unternehmens mit seinem Gewinn je Aktie und gibt einen groben Eindruck davon, wie viel Anleger für jede Einheit Gewinn bezahlen. Ein hohes KGV kann auf starke Wachstumserwartungen oder eine überbewertete Aktie hindeuten, während ein niedriges KGV ein Schnäppchen oder ein angeschlagenes Geschäft signalisieren kann. Das KGV ist am nützlichsten beim Vergleich ähnlicher Unternehmen derselben Branche, nicht über sehr unterschiedliche Sektoren hinweg. Es ist eine Kennzahl von vielen, kein eigenständiges Kauf- oder Verkaufssignal. Index-Investieren erspart die Notwendigkeit, einzelne KGVs zu beurteilen.
Beispiel
Eine Aktie, die bei 100 € notiert und einen Gewinn von 5 € je Aktie hat, weist ein KGV von 20 auf, was bedeutet, dass Anleger 20 € für jeden 1 € Jahresgewinn zahlen.
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Verwandte Begriffe
Aktie
Ein Anteil am Eigentum eines Unternehmens, der den Inhaber zu einem Teil seiner Gewinne und Vermögenswerte berechtigt.
Dividendenrendite
Die jährliche Dividendenzahlung einer Aktie oder eines Fonds, ausgedrückt als Prozentsatz des aktuellen Kurses.
ROI (Kapitalrendite)
Ein Maß für den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Betrag, ausgedrückt als Prozentsatz.
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ETF (Exchange-Traded Fund)
Ein Fonds, der einen Korb von Vermögenswerten (Aktien, Anleihen oder Rohstoffe) hält und wie eine einzelne Aktie an der Börse gehandelt wird.
Durchschnittskosteneffekt (DCA)
Eine Anlagestrategie, bei der regelmäßig ein fester Betrag investiert wird, unabhängig vom Marktpreis, um die Auswirkungen der Volatilität über die Zeit zu reduzieren.
Zinseszins
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FIRE (Finanzielle Unabhängigkeit, Frühpension)
Eine Finanzbewegung, die auf aggressives Sparen und Investieren (oft 50–70 % des Einkommens) setzt, um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen und Jahrzehnte früher als traditionell in Rente gehen zu können.
Nettovermögen
Der Gesamtwert aller Vermögenswerte (Bargeld, Investitionen, Immobilien) abzüglich aller Verbindlichkeiten (Kredite, Hypotheken, Kreditkartenschulden).
Vermögensallokation
Die Strategie, Investitionen auf verschiedene Anlageklassen — Aktien, Anleihen, Immobilien, Bargeld — aufzuteilen, um Risiko und Rendite gemäß Ihren Zielen und Ihrer Risikotoleranz auszubalancieren.