ETF (Exchange-Traded Fund)
Ein Fonds, der einen Korb von Vermögenswerten (Aktien, Anleihen oder Rohstoffe) hält und wie eine einzelne Aktie an der Börse gehandelt wird.
ETFs kombinieren die Diversifikation von Investmentfonds mit der Flexibilität des Aktienhandels. Sie bilden typischerweise einen Index (wie den S&P 500), einen Sektor (Technologie, Gesundheitswesen) oder eine Anlageklasse (Anleihen, Immobilien) ab. Da die meisten ETFs passiv verwaltet werden, haben sie niedrigere Gebühren als aktiv gemanagte Fonds — Kostenquoten von 0,03–0,20 % sind üblich. ETFs sind ideal für langfristige Anleger, die breite Marktexposition ohne Einzelaktienauswahl wünschen. Sie können ETF-Anteile jederzeit während der Handelszeiten kaufen oder verkaufen, und viele Broker bieten mittlerweile provisionsfreien ETF-Handel an.
Beispiel
Ein einzelner Anteil eines globalen Aktien-ETF (wie VWCE) für etwa 110 € gibt Ihnen Exposure zu über 3.700 Unternehmen in 47 Ländern.
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Verwandte Begriffe
Diversifikation
Die Praxis, Investitionen über verschiedene Vermögenswerte, Sektoren und Regionen zu streuen, um die Auswirkungen einer schlechten Performance einzelner Anlagen zu reduzieren.
Vermögensallokation
Die Strategie, Investitionen auf verschiedene Anlageklassen — Aktien, Anleihen, Immobilien, Bargeld — aufzuteilen, um Risiko und Rendite gemäß Ihren Zielen und Ihrer Risikotoleranz auszubalancieren.
Durchschnittskosteneffekt (DCA)
Eine Anlagestrategie, bei der regelmäßig ein fester Betrag investiert wird, unabhängig vom Marktpreis, um die Auswirkungen der Volatilität über die Zeit zu reduzieren.
Dividendenrendite
Die jährliche Dividendenzahlung einer Aktie oder eines Fonds, ausgedrückt als Prozentsatz des aktuellen Kurses.