Sparrücklage (zweckgebundene Rücklage)
Geld, das schrittweise für eine bestimmte, geplante künftige Ausgabe zurückgelegt wird, damit sie Ihr Budget nicht sprengt.
Eine Sparrücklage ist ein Topf, den Sie im Laufe der Zeit für eine bekannte bevorstehende Ausgabe aufbauen, etwa für Autowartung, Urlaub, Steuern oder den Ersatz eines Geräts. Anders als ein Notgroschen, der Überraschungen abdeckt, ist eine Sparrücklage für Ausgaben gedacht, die Sie vorhersehen und planen können. Jeden Monat etwas zu sparen verwandelt eine große, sprunghafte Rechnung in eine Reihe schmerzloser Beiträge und vermeidet Schulden oder Budgetschocks. Getrennte Sparrücklagen für verschiedene Ziele machen den Fortschritt sichtbar und die Ausgaben bewusst. Die Budgets und Ziele von Assetli helfen Ihnen, diese Rücklagen anzulegen und zu verfolgen.
Beispiel
Wenn Sie eine jährliche Versicherungsrechnung von 1.200 € erwarten, sparen Sie 100 € im Monat in eine Sparrücklage, sodass die Zahlung vollständig gedeckt ist, wenn sie fällig wird.
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Verwandte Begriffe
Notfallfonds
Eine liquide Barreserve zur Deckung unerwarteter Ausgaben oder Einkommensausfälle, typischerweise 3–6 Monate der wesentlichen Lebenshaltungskosten.
Nullbasierte Budgetierung
Eine Budgetierungsmethode, bei der jedem Euro des Einkommens ein Zweck zugewiesen wird, sodass Einnahmen minus Ausgaben gleich null ergibt.
Sparquote
Der Prozentsatz des Einkommens, der gespart oder investiert statt ausgegeben wird — weithin als wichtigster Faktor beim Vermögensaufbau angesehen.
Cashflow
Der Nettobetrag an Geld, der über einen bestimmten Zeitraum auf Ihre Konten ein- und ausfließt — positiv, wenn Einnahmen die Ausgaben übersteigen, negativ, wenn nicht.
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50/30/20-Regel
Eine Budgetierungsrichtlinie, die 50 % des Nettoeinkommens für Bedürfnisse, 30 % für Wünsche und 20 % für Ersparnisse und Schuldentilgung vorsieht.
Umschlagmethode
Ein bargeldbasiertes Budgetierungssystem, bei dem Geld in physische oder virtuelle Umschläge aufgeteilt wird, die jeweils einer bestimmten Ausgabenkategorie zugeordnet sind.
Lifestyle-Inflation
Die Tendenz, die Ausgaben mit steigendem Einkommen zu erhöhen, was das Wachstum von Ersparnissen und Vermögen trotz höherer Einnahmen verhindert.
Fixe vs. variable Ausgaben
Fixe Ausgaben bleiben jeden Monat konstant (Miete, Abonnements), während variable Ausgaben je nach Verbrauch oder Verhalten schwanken (Lebensmittel, Restaurants, Kraftstoff).
Brutto- vs. Nettoeinkommen
Das Bruttoeinkommen ist Ihr Gesamtverdienst vor Abzügen; das Nettoeinkommen ist das, was nach Steuern und Beiträgen auf Ihrem Konto ankommt.
Verfügbares Einkommen
Das Geld, das von Ihrem Nettoeinkommen nach Deckung der wesentlichen Lebenshaltungskosten übrig bleibt und zum Sparen, Investieren oder für freie Ausgaben zur Verfügung steht.