Passives Einkommen
Einnahmen, deren Aufrechterhaltung nur wenig laufenden Aufwand erfordert, etwa Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen.
Passives Einkommen ist Geld, das aus Vermögenswerten erwirtschaftet wird, die Sie besitzen, statt aus den Stunden, die Sie arbeiten. Häufige Quellen sind Aktiendividenden, Anleihezinsen, Mietimmobilien und Lizenzgebühren. Genug passives Einkommen aufzubauen, um die Lebenshaltungskosten zu decken, ist der Kerngedanke hinter finanzieller Unabhängigkeit und der FIRE-Bewegung. Anders als ein Gehalt fließt es weiter, ganz gleich, ob Sie aktiv arbeiten oder nicht, was es zu einem wirkungsvollen Instrument für langfristige Sicherheit macht. In der Regel erfordert es im Vorfeld Kapital oder Aufwand, bevor es wirklich ohne Zutun läuft.
Beispiel
Ein Portfolio von 200.000 € mit einer Dividendenrendite von 3 % erzeugt 6.000 € pro Jahr, also rund 500 € im Monat, ohne dass Sie Anteile verkaufen müssen.
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Verwandte Begriffe
Dividendenrendite
Die jährliche Dividendenzahlung einer Aktie oder eines Fonds, ausgedrückt als Prozentsatz des aktuellen Kurses.
Mietrendite
Die jährlichen Mieteinnahmen einer Immobilie, ausgedrückt als Prozentsatz des Kaufpreises oder aktuellen Marktwerts.
FIRE (Finanzielle Unabhängigkeit, Frühpension)
Eine Finanzbewegung, die auf aggressives Sparen und Investieren (oft 50–70 % des Einkommens) setzt, um finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen und Jahrzehnte früher als traditionell in Rente gehen zu können.
Zinseszins
Zinsen, die sowohl auf das ursprüngliche Kapital als auch auf die angesammelten Zinsen aus früheren Perioden berechnet werden und exponentielles Wachstum über die Zeit erzeugen.
Weitere Begriffe entdecken
Private/betriebliche Altersvorsorge
Ein freiwilliges, oft staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt, das Ihre künftige gesetzliche Rente aufstockt.
ETF (Exchange-Traded Fund)
Ein Fonds, der einen Korb von Vermögenswerten (Aktien, Anleihen oder Rohstoffe) hält und wie eine einzelne Aktie an der Börse gehandelt wird.
Durchschnittskosteneffekt (DCA)
Eine Anlagestrategie, bei der regelmäßig ein fester Betrag investiert wird, unabhängig vom Marktpreis, um die Auswirkungen der Volatilität über die Zeit zu reduzieren.
Nettovermögen
Der Gesamtwert aller Vermögenswerte (Bargeld, Investitionen, Immobilien) abzüglich aller Verbindlichkeiten (Kredite, Hypotheken, Kreditkartenschulden).
Vermögensallokation
Die Strategie, Investitionen auf verschiedene Anlageklassen — Aktien, Anleihen, Immobilien, Bargeld — aufzuteilen, um Risiko und Rendite gemäß Ihren Zielen und Ihrer Risikotoleranz auszubalancieren.
Diversifikation
Die Praxis, Investitionen über verschiedene Vermögenswerte, Sektoren und Regionen zu streuen, um die Auswirkungen einer schlechten Performance einzelner Anlagen zu reduzieren.