Mietrendite
Die jährlichen Mieteinnahmen einer Immobilie, ausgedrückt als Prozentsatz des Kaufpreises oder aktuellen Marktwerts.
Die Mietrendite misst die Einkommensrendite einer Immobilienanlage, ähnlich der Dividendenrendite bei Aktien. Die Bruttomietrendite ist einfach die jährliche Miete geteilt durch den Immobilienwert. Die Nettomietrendite zieht Betriebskosten ab (Instandhaltung, Versicherung, Grundsteuer, Leerstand, Verwaltungsgebühren) und ist aussagekräftiger für Investitionsentscheidungen. Gute Mietrenditen liegen typischerweise bei 4–8 %, je nach Markt — Stadtzentren haben oft niedrigere Renditen, aber höhere Wertsteigerung, während Vororte oder Sekundärmärkte höhere Renditen, aber langsameres Wachstum bieten. Die Mietrendite allein erfasst nicht die Gesamtrendite — Sie müssen auch Wertsteigerung, Steuervorteile und Hebeleffekte berücksichtigen.
Beispiel
Immobilienwert: 250.000 €. Monatsmiete: 1.800 €. Bruttorendite: (1.800 × 12) / 250.000 = 8,6 %. Nach 6.000 €/Jahr Kosten, Nettorendite: (21.600 − 6.000) / 250.000 = 6,2 %.
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Verwandte Begriffe
Hypothek
Ein langfristiger, durch Immobilien gesicherter Kredit zum Kauf eines Eigenheims oder einer Anlageimmobilie, typischerweise über 15–30 Jahre zurückgezahlt.
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Das Verhältnis der Kreditsumme zum Schätzwert der Immobilie, ausgedrückt in Prozent. Ein niedrigerer LTV bedeutet weniger Risiko für den Kreditgeber.
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Die Strategie, Investitionen auf verschiedene Anlageklassen — Aktien, Anleihen, Immobilien, Bargeld — aufzuteilen, um Risiko und Rendite gemäß Ihren Zielen und Ihrer Risikotoleranz auszubalancieren.