Zum Hauptinhalt springen
Zurück zum Glossar

Bullen- und Bärenmarkt

Ein Bullenmarkt ist eine anhaltende Phase steigender Kurse; ein Bärenmarkt ist ein länger andauernder Rückgang, meist um 20 % oder mehr gegenüber den jüngsten Höchstständen.

Märkte bewegen sich in Zyklen, und diese beiden Begriffe beschreiben die grobe Richtung. Ein Bullenmarkt steht für Optimismus und steigende Vermögenspreise und dauert oft Jahre, während ein Bärenmarkt Pessimismus und fallende Kurse widerspiegelt und üblicherweise als Rückgang von mindestens 20 % definiert wird. Den Wechsel zwischen beiden zeitlich zu treffen, ist bekanntermaßen schwierig, selbst für Profis. Für langfristige Anlegerinnen und Anleger sind Bärenmärkte die Phasen, in denen konsequentes Investieren per Cost-Average-Effekt Vermögenswerte günstig einkauft. Über beide Phasen hinweg investiert zu bleiben, schlägt historisch das ständige Ein- und Aussteigen.

Beispiel

Ein Portfolio, das von 100.000 € auf 78.000 € gefallen ist, befindet sich in einem Bärenmarkt (ein Rückgang von 22 %); wenn es sich erholt und weiter steigt, ist es wieder in einem Bullenmarkt.

In Assetli testen

Mehr erfahren

Verwandte Begriffe

Weitere Begriffe entdecken

Bereit für die Praxis?

Testen Sie Assetli kostenlos — keine Kreditkarte.

Kostenlos testen