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Import per E-Mail

Sie senden einen Kontoauszug an Ihre eigene geheime Adresse, und die Buchungen warten auf Ihre Freigabe. Was die E-Mail enthalten muss, wie das Konto vorgeschlagen wird, Sicherheit, Limits und was wo aufbewahrt wird.

Zuletzt aktualisiert: 30. September 2026

Der Import per E-Mail endet im selben Import wie das Hochladen einer Datei, nur der Weg dorthin ist ein anderer. Statt sich bei Assetli anzumelden, senden Sie Ihren Kontoauszug als E-Mail-Anhang an Ihre eigene Adresse. Die Buchungen daraus erscheinen in der App, und nichts wird geschrieben, bevor Sie den Import freigeben.

Die Funktion gehört zu den kostenpflichtigen Tarifen Premium und Max. Im Tarif Free zeigt die Seite statt einer Adresse die Tarife an.

Wo Sie die Funktion finden und wie Sie sie einschalten

Die Seite liegt im Bereich Bankkonten auf dem Reiter „Import per E-Mail”. Auch Einstellungen → Bankimport verlinkt dorthin.

Standardmäßig ist der Import ausgeschaltet. Nach dem Einschalten erhalten Sie eine eigene geheime Adresse der Form i-<32 Zeichen>@inbound.assetli.app. Geben Sie sie nicht weiter. Die Schaltfläche „Neue erzeugen” legt eine andere Adresse an und macht die alte sofort ungültig. Nutzen Sie sie, wenn Sie vermuten, dass die Adresse bekannt geworden ist.

Schritt für Schritt

  1. Laden Sie den Auszug herunter, im Online-Banking als CSV oder XML (camt.053). Das Format camt.053 exportieren die meisten Banken in Deutschland und Österreich. Eine OFX-Datei funktioniert ebenfalls.
  2. Senden Sie ihn per E-Mail. Wählen Sie beim Feld Betreff das Konto. Die Schaltfläche „E-Mail schreiben” öffnet Ihr E-Mail-Programm mit ausgefüllter Adresse und ausgefülltem Betreff. Wenn Sie aus einer anderen App schreiben, nutzen Sie „Betreff kopieren”.
  3. Geben Sie den Import frei. Der Auszug erscheint unter „Wartet auf Freigabe” mit einem vorgeschlagenen Konto. Prüfen Sie das Konto und klicken Sie auf „Importieren”, oder „Verwerfen” Sie den Auszug.

Was die E-Mail enthalten muss

FeldWas hineingehört
AnIhre geheime Adresse
VonEin erlaubter Absender. Die E-Mail-Adresse Ihres Assetli-Kontos ist automatisch erlaubt, weitere Adressen fügen Sie unter „Erlaubte Absender” hinzu.
Betreff„Auszug – Kontoname”. Anhand des Betreffs wird das Konto vorgeschlagen.
AnhangCSV oder XML. Eine E-Mail darf bis zu 20 Auszüge enthalten, jeder wird einzeln zugeordnet. Ein Anhang darf höchstens 10 MB groß sein.
NachrichtentextWird nicht gelesen. Nur wenn die Nachricht gar keinen Anhang hat, suchen wir nach einem Auszug, der direkt in den Text eingefügt ist.

Was noch nicht geht

  • PDF. Auszüge im PDF-Format können wir noch nicht lesen. Laden Sie bei Ihrer Bank CSV oder XML herunter.
  • Automatische Weiterleitung. Banken, die Auszüge selbst per E-Mail verschicken, senden sie meist als PDF. Die Weiterleitung solcher Auszüge ist in Vorbereitung.

Welches Konto vorgeschlagen wird

Das Konto wird nur vorausgewählt, bestätigen müssen Sie es immer selbst. Der Vorschlag wird in dieser Reihenfolge gesucht:

  1. Kontonummer oder IBAN im Dateinamen,
  2. Kontoname im Dateinamen,
  3. Kontoname im Betreff (nur wenn die Nachricht einen einzigen Auszug enthält),
  4. die Bank, erkannt am Format des Auszugs, wenn Sie bei dieser Bank nur ein Konto haben,
  5. das einzige Konto in Ihrem Profil.

Heißen zwei Konten gleich, wird nichts vorgeschlagen, und die Seite weist darauf hin. Wir empfehlen, die Konten umzubenennen; sonst wählen Sie das Konto erst bei der Freigabe.

Freigabe und was beim Import passiert

Nichts wird von selbst importiert. Jeder Auszug wartet in der Freigabe-Warteschlange, und nicht freigegebene Stapel werden nach 14 Tagen gelöscht.

Ein Auszug, den wir nicht verstanden haben, erscheint rot mit dem Grund und lässt sich verwerfen. Laden Sie die Datei dann manuell auf der Seite Bankkonten hoch, wo Sie die Spalten selbst zuordnen können (siehe Datenimport).

Ein freigegebener Import nimmt denselben Weg wie eine hochgeladene Datei: Dublettenerkennung, Zuordnung von Überweisungen zwischen Ihren Konten und Neuberechnung des Saldos. Es gelten dieselben Tariflimits. Auf ein Konto, das mit Wallet by BudgetBakers synchronisiert wird, ist der Import per E-Mail nicht möglich, aus demselben Grund wie der CSV-Import: Es entstünden Dubletten.

Kategorisierung nach dem Import

Ihre Kategorisierungsregeln laufen nach der Freigabe immer und kostenlos. Die KI-Kategorisierung des Rests läuft nur, wenn der Schalter „Kategorisierung nach dem Import” eingeschaltet ist. Es ist dieselbe Einstellung wie unter Einstellungen → Bankimport und wird aus Ihrem KI-Guthaben bezahlt (siehe Tarife und Guthaben).

Sicherheit

Eine Eingangsadresse ist ein Weg zu Ihren Daten, deshalb schützen sie vier Schichten hintereinander:

  1. Geheime Adresse. Solange Sie den Import nicht einschalten, nimmt die Adresse nichts an. Sie können sie jederzeit gegen eine neue tauschen.
  2. Nur erlaubte Absender. Post von anderen Adressen wird nicht verarbeitet.
  3. Quarantäne. Eine Nachricht von einem unbekannten Absender erscheint unter „Wartet auf Ihre Entscheidung” mit den Schaltflächen „Gehört mir” und „Gehört mir nicht”. Die Quarantäne fasst höchstens 5 Adressen.
  4. Freigabe. Nichts wird importiert, bevor Sie auf „Importieren” klicken.

Eine gefälschte E-Mail ändert Ihre Daten also nie ohne Ihren Klick.

Limits

  • Die Adresse verarbeitet 10 Nachrichten pro Tag von erlaubten Absendern.
  • Nach 20 abgewiesenen Nachrichten von fremden Absendern an einem Tag schaltet sich die Adresse selbst ab, und die Seite weist darauf hin, dass sie wahrscheinlich bekannt geworden ist. Die Schaltfläche „Neue Adresse erzeugen und einschalten” legt eine neue Adresse an und schaltet den Import wieder ein.
  • Wenn der gesamte Dienst ungewöhnlich viel unerwünschte Post erhält, wird der Empfang bis Tagesende (UTC) pausiert, und die Seite zeigt „Der Empfang ist heute pausiert”. Senden Sie Ihre Auszüge am nächsten Tag.

Datenschutz und Aufbewahrung

  • Der Anhang wird nirgends gespeichert. Er wird im Arbeitsspeicher gelesen, in der Warteschlange bleiben nur die ausgelesenen Buchungen. Nach dem Import werden sie sofort aus der Warteschlange entfernt, nicht freigegebene nach 14 Tagen.
  • Die Post empfängt der Anbieter Resend. Er bewahrt eine Kopie der Nachricht samt Anhängen 30 Tage auf und ermöglicht kein früheres Löschen. Siehe Wer Ihre Daten verarbeitet und Wie lange Daten aufbewahrt werden.

Wenn nichts ankommt

Die Prüfliste Schritt für Schritt steht unter Import: was tun, wenn er scheitert.